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Als Deutschland noch geteilt war und im kleinen Westberlin der "Viermächte-Status" Gültigkeit hatte, waren Jäger und Schützen immer vom Wohlwollen der Alliierten abhängig. Die Jagd durfte übrigens in Westberlin nur von den Alliierten ausgeübt werden. Der heutige DEVA-Schießstand in Wannsee unterstand den Amerikanern. Dort war der amerikanische "Rod & Gun Club" etabliert. Hier durften aber auch (West-)Berliner Jäger und Sportschützen schießen. Waffen wurden auf Lizenz beantragt und mussten in Waffenbunkern auf dem Schießplatz eingelagert werden. Munition konnte mit behördlicher Genehmigung bei den örtlichen Händlern in begrenzter Stückzahl oder (zu besonders günstigen Preisen) im Clubhaus der Amerikaner geordert werden. Hier konnte man auch günstig American Fast-Food und Coke zu sich nehmen. Die Sache hatte allerdings einen Haken; es musste immer in Dollar gezahlt werden. Zum Betreten des Schießplatzes musste man einen grünen Berechtigungsausweis vorzeigen. Diesen erhielt man bei der deutschen Behörde Ort-E, heute Landeskriminalamt. Zuvor musste man allerdings nachweisen, dass man einem Schützenverein oder dem Landesjagdverband Berlin angehörte. Dann kam die Sicherheitsüberprüfung und diese soll schärfer gewesen sein als bei der heutigen Beantragung einer WBK.

In diesen gemütlichen Zeiten (Westberlin hatte ja fast dörflichen Charakter trotz Groß- und  Hauptstadtanspruch) wurde
vor über 30 Jahren - 1983  - ein Verein gegründet, die



Die Mitglieder setzten sich aus Jägern und Schützen zusammen. Der Verein wurde Mitglied im Landesjagdverband Berlin und erhielt Lizenzen zum Erwerb von vereinseigenen Waffen und in einem der Waffenbunker einen Stahlschrank zur Unterbringung dieser Waffen (heute nicht mehr zugelassen).

In den ersten Jahren des Bestehens schwankte die Mitgliederzahl des Vereins zwischen 20 und 30 Personen. Heute zählt der Verein gut 60 Mitglieder beiderlei Geschlechts.

Diese kommen überwiegend aus Berlin und dem näheren Brandenburg, aus allen Teilen (mit den unterschiedlichsten Berufen und Gewerken) der Bevölkerung.

Nach dem Abzug der Alliierten hat die DEVA (Deutsche Versuchsanstalt für Jagd- und Sportwaffen) deren Schießplatz übernommen, auf diesem Gelände haben wir unsere Vereinsräume.

Doch nun genug mit der Historie und weiter zur Gegenwart.


 

 

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© 2008-2017 Interessengemeinschaft Jagd und Hund e. V. Berlin
Stand: Januar 2017